Automationslösung für den Briefversand

 

Die IAB Internet Access GmbH in Berlin gibt Vollgas mit Müller Kuvertieranlagen und ist auf allen Kommunikationskanälen bestens für die Zukunft gewappnet.

Der Firmensitz kann nicht besser zu Internet Access (IAB) passen. Am wichtigsten Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort Berlins, dem Technologiepark Adlershof, hat sich die 1997 als Softwareunternehmen gegründete IAB zu einem der profiliertesten Dienstleister für die Regel- und Individualkommunikation im B2B-, B2C- und im Behördenbereich entwickelt. Unter dem Dach des Francotyp-Postalia-Konzerns (FP) werden von den 70 Mitarbeitern bei der IAB kundenindividuell gewünschte Teil- und Gesamtlösungen für das optimierte Daten-, Input- und Outputmanagement entwickelt und umgesetzt. Sie stellen sowohl den elektronischen als auch den brieflichen Austausch, also Inbound wie Outbound, sicher – und zwar inklusive der Aufbereitung der Daten für deren jeweils weiterführend gewünschte Verwendung. „Unsere Kunden profitieren dabei enorm von der Vernetzung, den Synergien und vom Know-how innerhalb des FP-Konzerns. Wir können nahtlos unsere Leistungen mit denen der anderen Gruppenmitglieder verknüpfen und den Kunden alles aus einer Hand anbieten. Dafür ergänzen wir uns entsprechend an den wichtigen Schnittstellen und nutzen als IAB zum Beispiel auch die bundesweiten Niederlassungen der FP-Tochter freesort als Scanstandorte für die Posteingangsverarbeitung unserer Kunden. freesort wiederum optimiert die von uns generierten Postsendungen für den maximalen Portorabatt und Mentana-Claimsoft – ebenfalls Teil des FP-Konzerns – liefert passende De-Mail-, Signatur –und Langzeitspeicherlösungen für hochsichere elektronische Dokumente und deren Austausch“, so der Geschäftsführer der IAB, Thomas Damian.

 

Vielfältige Druckjobs brauchen flexible Kuvertierung

Im Kundenauftrag verlassen unter anderem durchschnittlich 100 000 Sendungen täglich die IAB in Berlin-Adlershof. Dies sind neben Rechnungen und Mahnungen auch Entgeltabrechnungen, Selbstablesekarten, Postzustellaufträge und Mailings. Gedruckt werden diese auf Einzelblatt-Digital-Produktionsdrucksystemen in Schwarzweiß oder in Farbe. Die besondere Herausforderung dabei ist, dass die täglich knapp 250 verschiedenen Jobs auf sehr unterschiedlichen Papieren gedruckt werden. Damit die kleinen bis sehr großen Auflagen auch reibungslos weiterverarbeitet werden können, stehen derzeit mehrere unterschiedliche Kuvertieranlagen zur Verfügung. „Diese müssen alle sehr flexibel auf den jeweiligen Job und das Material mit nur wenigen Handgriffen einstellbar sein“, so Sven Mummhardt, Prokurist und Supply Chain Manager der Internet Access GmbH. Zwei der Kuvertieranlagen stammen von der Firma Müller, dem Spezialisten für „Flexible Paper Handling Solutions“ aus Kranzberg. Bereits 2010 wurde die erste Müller Kuvertieranlage 8012 (12 000 Takte/h) für DIN-Lang- und C5-Kuvertierung in Betrieb genommen. Damals ging es vor allem darum, zusätzlich sehr unterschiedliche und komplexe Jobs wie personalisierte Zweikanalanwendungen mit personalisierten Beilagen schnell und hochsicher verarbeiten zu können. Dagegen muss sich die im Jahr 2015 im Rahmen einer Ausschreibung beschaffte Müller Kuvertieranlage 8015 (15 000 Takte/h), die eine Böwe Turbo ablöste, vor allem der ansteigenden Inhaltsmenge pro Brief stellen.

 

Mehr Papiersorten und mehr Blätter im Kuvert

„Wir waren auf der Suche nach einer Kuvertieranlage, die mit der steigenden Blattmenge pro Brief Schritt hält und uns hierfür einen sehr schnellen Einzelblattkanal wie bei der Müller Anlage für bis zu 40.000 Blatt pro Stunde bietet. Wichtig dabei war, dass wir diese Leistung nicht nur mit einer Papiersorte, sondern mit möglichst allen erreichen, damit wir 90 Prozent aller Kuvertierjobs dieser Maschine mit maximaler Leistung flexibel, schnell und sicher verarbeiten und so das System optimal nutzen können. Aufbauend auf die bereits guten Erfahrungen mit der Müller 8012, konnten zudem unsere Mitarbeiter ihr bereits erworbenes Wissen auf das neue Müller System 8015 nahtlos übertragen. Wie einfach die Jobeinstellungen und die Anpassung des Papierwegs an das jeweilige Material möglich sind, wussten wir ja bereits“, so Mummhardt, der noch ergänzt: „Da wir sehr zufrieden mit der bestehenden Müller Anlage waren, fiel uns die Entscheidung für eine weitere Müller Kuvertieranlage nicht schwer.“

 

Zuverlässiger Service aus Erfahrung

„Ein wichtiges Entscheidungskriterium neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis war vor allem auch der Punkt Wartung und Service für die Maschine. Zum einen kann auf das erworbene Mitarbeiter-Know-how zurückgegriffen werden, und zum anderen wissen wir, dass wir mit dem regionalen Müller Werkskundendienst einen sehr zuverlässigen fachkompetenten Partner an unserer Seite haben, der im Falle eines Falles auch sehr schnell vor Ort ist.“ Sven Mummhardt zieht ein positives Fazit: „Mit der neuen 8015 Müller Kuvertieranlage konnte die Internet Access GmbH ihren Produktionsbereich optimieren und damit die Kapazitäten erweitern. Aufgrund des Highspeed-Einzelblattkanals lassen sich jetzt die Aufträge mit einer Blattanzahl von fünf bis acht Seiten pro Brief in einer sehr viel schnelleren Zeit abarbeiten.“ IAB-Geschäftsführer Thomas Damian ergänzt: „Dies spiegelt sich auch in den Zahlen wider. So produzierte die IAB im Jahr 2015 mehr als 22 Millionen Sendungen und die Tendenz ist weiter steigend. Allein im Januar 2016 konnten wir einen Zuwachs von acht Prozent verzeichnen und zudem das Druckgeschäft an ausländischen Standorten, etwa in Österreich, ausbauen.“ Für die steigende Kommunikation auf allen Kanälen ist Internet Access bestens gerüstet und baut dabei auf Partner wie Müller, wenn es um passende, abgestimmte, flexibel ausbaubare und langlebige Automationslösungen für die wirtschaftliche und sichere Druckweiterverarbeitung und den personalisierten Briefversand geht.

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