Briefe aus Montabaur

 

Der Internetanbieter 1&1 hat in Kuvertiertechnik investiert.

Das Unternehmen 1&1 ist bekannt als DSL- und Mobilfunkanbieter, E-Mail- und De-Mail-Provider, aber
auch für seine Serversysteme im Highend-Bereich. Wer über 15 Millionen Kunden hat, muss auch viel kommunizieren. Hier unterscheidet sich der Internetprofi kaum von anderen Unternehmen in Deutschland: Er produziert Post. Einzelverbindungsnachweise, Rechnungen, Mahnungen oder auch allgemeine Kundeninformationen werden gedruckt und versandfertig gemacht. 1&1 versendet zirka 20 000 Sendungen täglich, im Jahr 2014 waren es insgesamt 4,35 Millionen Pakete und Briefe. Erst Ende Juli 2015 weihte 1&1 sein neues Logistikzentrum ein – am Firmensitz in Montabaur, mitten auf der ICE-Rennstrecke zwischen Frankfurt und Köln. Von hier aus werden vor allem Router und Mobiltelefone verschickt, aber auch die vielen Briefe, für die jüngst eine neue Kuvertiermaschine angeschafft wurde: ein klares Bekenntnis, dass die Papierpost auch zukünftig einen wichtigen Stellenwert hat.


Für die Kuvertierung sind dort zwei Anlagen von Müller im Einsatz. Die erste hat 1&1 bereits im Jahr 2011 in Betrieb genommen – wir berichteten –, die zweite wurde beim Grand Opening des neuen Müller Experience Center am 2. Oktober in Kranzberg übernommen. Winfried Radke, Teamleiter Poststelle/ Dokumentenmanagement, und Ralf Nagel, der Logistikverantwortliche bei 1&1, waren von Anfang an so zufrieden mit der Müller-Maschine, dass die Erweiterung der Produktionsstätte durch denselben Hersteller außer Diskussion stand. Verarbeitungssicherheit, Laufstabilität und Bedienerfreundlichkeit der Anlage überzeugten sie. Besonders die Flexibilität und Ausbaufähigkeit, die die Müller-Maschinen mitbringen, ist das, was die Outputmanager gesucht hatten. Diese Flexibilität zeigt sich auch in der Verarbeitung der Codes: Die Maschine kann all diese Markierungen verarbeiten, und zwischen den unterschiedlichen Lesearten lässt sich schnell und einfach umstellen. Dies gilt auch für die Beilagen. „Ein besonderer Wunsch des Kunden war es, fehlerhafte Dokumente bereits vorher auszusortieren. Aus diesem Grund haben wir nach dem Lesemodul ein Aussteuerfach integriert“, erklärt Ralf Holzer, Vertriebspartner von Müller. Jetzt können Lesefehler gleich erkannt und ausgesteuert werden. Die fehlerhaften Dokumente werden anschließend manuell nachbearbeitet; Fehlkuvertierungen sind damit ausgeschlossen. „Denkbar wäre das nicht nur für einzelne Sendungen, sondern auch für größere Gruppensendungen“, ergänzt Holzer.


Die neue Maschine ist ebenfalls aus der Serie 9000 und ersetzt zwei bestehende Anlagen. Bei der Sendungsproduktion fallen überwiegend DIN-lang-Kuverts an, so dass sich eine Maschine für Großformat nicht lohnen würde. Die Müller-Anlage kann aber binnen weniger Minuten auf alle Kuvertformate bis C4 umgerüstet werden: Das ist die Flexibilität, die der Anbieter von digitalen Lösungen gesucht und bei Müller gefunden hat.

 

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