„Whitepaper-Lösung – machen wir seit Jahren“

 

Transaktionspost-Verarbeitung mit der Müller-Kuvertieranlage bei den Stadtwerken Karlsruhe

Versorgung mit Verantwortung – unter diesem Slogan kümmern sich über 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Stadtwerken Karlsruhe um die Versorgung der 300 000 Einwohner ihrer Stadt mit Strom, Gas und Trinkwasser und der besonders umweltschonenden Fernwärme. Diese wird in den eigenen Heizkraftwerken in so genannter Kraft-Wärme-Koppelproduktion erzeugt und nutzt seit kurzem sogar die Abwärme aus einer nahe gelegenen Raffinerie – deutschland- und europaweit bislang einmalig. Dazu gehört natürlich auch ein schriftlicher Geschäftsverkehr mit den Bürgern und Unternehmern als Stadtwerke-Kunden: Verträge und Informationen, Verbrauchsabrechnung und manchmal auch Mahnungen. Das Zentrum dieses Transaktionsdokumente- Outputs ist die Serviceabteilung unter der Leitung von Michael Rothardt unter anderem mit Poststelle und Druckerei. Rund eine halbe Million Sendungen werden hier pro Jahr verarbeitet und auf die Reise zum Kunden geschickt. Mit das wichtigste Arbeitsmittel ist die Mehrkanal-Kuvertieranlage der Serie 7000 von Müller Apparatebau in Kranzberg.
Erstellt werden die vielen tausend Briefe, Rechnungen und Dokumente täglich auf modernen Zweifarb-Digitaldruckmaschinen. Bereits seit Jahren wird in der Druckerei von Rothardts Druckermeister Martin Halama und dessen Team nicht mehr mit Geschäftsbogen- und Formularvordrucken gearbeitet. Auf Grundlage eines elektronischen Vorlagensystems werden alle Dokumente komplett digital auf weißem Papier gedruckt – in Schwarz und der Stadtwerke-Hausfarbe Blau. Dass dieses Verfahren heute als „Whitepaper-Konzept“ in Dokumentenmanager-Diskussionen ganz hoch gehandelt wird, macht Halama Spaß: „Das ist ja schön, aber wir machen das wirklich schon seit einem halben Dutzend Jahren.“ Eine
Ausnahme, die aber vom Volumen heute nur noch verschwindend gering ist, sind die Sendungen an Kunden, die nach wie vor Zahlscheine zu ihren Abrechnungen benötigen; diese werden als Vordrucke
zugefügt und mit individuellen Eindrucken versehen.
Bei der anschließenden Postverarbeitung gibt es eine genaue Plausibilitätsprüfung des Kuvertierguts anhand der eingedruckten Strichcodes; so ist sichergestellt, dass keine „Fremdblätter“ in Umschlägen landen, in denen sie nichts zu suchen haben. Teil der Stadtwerke-Poststelle ist auch die Einzelpost-Verarbeitung. Hier werden die speziellen Geschäftsbriefe mit typischer Geschäftsposttechnik verarbeitet – vom Tischkuvertierer bis zur Frankiermaschine. Mit der Einführung des modernen, großen Dokumentenoutputs kam auch die neue Müller-Kuvertierstraße. Neben dem Hauptkanal mit Autoloader
gibt es hier einen weiteren Kanal sowie eine Beilagenzuführung. Die Maschine läuft seit Jahren tadellos. Als man sich nach intensiver Markterkundung, der Beratung durch die Fachleute des Müller-Partners Holzer aus Schiffweiler und anschließender Abwägung aller Preis- und Leistungskriterien für dieses System entschied, hat man offenbar alles richtig gemacht. Besonders beruhigend für alle Zukunftsoptionen ist der modulare Aufbau der 7000er-Serie. Hier kann man mit geringem Aufwand umkonfigurieren, neue Module für den Eingang, die Verarbeitung oder Konfektionierung beliebig hinzufügen. Heute liegt der Schwerpunkt in Karlsruhe ganz klar auf der Produktion von DIN-lang-Standardbriefen; aber das kann sich ja auch ändern – mit dem System ist man schließlich flexibel.

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